Rossini Sudoku – Schwierig
Puzzle & Lösung herunterladen
Puzzle teilen
Unsere Puzzles sind völlig kostenlos. Bitte unterstütze diese Website, indem du sie deinen Freunden und Bekannten weiterempfiehlst. Danke!
Neues Puzzle
Rossini Sudoku lösen: Regeln und Strategien
Rossini Sudoku ist eine Sudoku-Variante. Pfeile am Rand beschreiben die Reihenfolge der drei nächstgelegenen Felder einer Zeile oder Spalte.
In Pfeilrichtung steigen die drei Werte streng an; die Pfeilspitze zeigt zur größten Zahl. Fehlt an einer Seite ein Pfeil, sind die drei Randwerte dort weder streng steigend noch streng fallend.
Das Ziel ist ein vollständig und richtig ausgefülltes Rätsel. Jeder Eintrag muss sich aus den sichtbaren Hinweisen und den schon gesetzten Zahlen ergeben.
Regeln
- Das Gitter besteht aus 9 Zeilen, 9 Spalten und neun 3×3-Blöcken.
- In jeder Zeile stehen die Zahlen 1 bis 9 genau einmal.
- In jeder Spalte stehen die Zahlen 1 bis 9 genau einmal.
- In jedem 3×3-Block stehen die Zahlen 1 bis 9 genau einmal.
- Ein Pfeil am Rand bezieht sich auf die drei nächstgelegenen Felder derselben Zeile oder Spalte.
- In Pfeilrichtung werden die drei Zahlen streng größer; die Pfeilspitze zeigt zur größten Zahl.
- Die Zahlen müssen nicht direkt aufeinanderfolgen. Eine Folge wie 1, 3, 7 ist erlaubt.
- Fehlt an einer Seite ein Pfeil, dürfen die drei Randzahlen von dort aus weder streng steigen noch streng fallen.
- Vorgegebene Zahlen werden nicht verändert.
- Gelöst ist das Rätsel, wenn alle Sudoku-Regeln und alle vorhandenen sowie fehlenden Randhinweise erfüllt sind.
Orientierung im Gitter
Gezählt wird nur im inneren 9×9-Lösungsfeld: Zeilen von oben nach unten, Spalten von links nach rechts. Bei einem Zahlenpaar nennt die erste Zahl die Zeile und die zweite die Spalte; (4,7) liegt in Zeile 4, Spalte 7. Randhinweise gehören nicht zum Lösungsfeld.
Die Bilder zeigen konkrete Zwischenstände. Blau markierte Felder werden für den Schritt benutzt, Rot bedeutet ausgeschlossen und Grün zeigt ein sicheres Ergebnis. Gelb hebt die gerade betrachtete Stelle hervor.
Grundidee beim Lösen
Bestimme zuerst die normalen Sudoku-Kandidaten. Lies dann die drei Randfelder in Pfeilrichtung und streiche Werte, die nicht in die Reihenfolge passen. Auch eine Seite ohne Pfeil liefert einen Ausschluss.
Prüfe nach jedem sicheren Eintrag die betroffene Zeile, Spalte, den Block und alle Zusatzhinweise erneut. Oft ergibt sich daraus schon der nächste Schritt.
1. Die Zahlen müssen nicht direkt aufeinanderfolgen
Ein Rossini-Pfeil verlangt nur eine feste Reihenfolge. Zwischen den Zahlen dürfen Lücken liegen. Im Bild zeigt der linke Pfeil bei Zeile 6 auf die Folge 2 < 3 < 5. Der untere Pfeil bei Spalte 1 zeigt auf 4 < 6 < 8.

Beide Folgen sind gültig. Es ist nicht nötig, dass dort 2, 3, 4 oder 4, 5, 6 steht. Wichtig ist nur: Jeder Wert ist in Pfeilrichtung größer als der vorherige.
2. Einen Pfeil von der richtigen Seite lesen
Der Pfeil rechts neben Zeile 1 beginnt am rechten Rand. Deshalb werden die drei Felder von rechts nach links gelesen: (1,9), (1,8) und (1,7). Dort stehen 3, 4 und 6.

In Pfeilrichtung gilt also 3 < 4 < 6. Von links nach rechts sieht man 6, 4, 3; das ist dieselbe Folge in umgekehrter Leserichtung. Der Pfeil betrifft nur diese drei Randfelder, nicht die ganze Zeile.
3. Aus der Position einfache Grenzen ableiten
Über Spalte 4 zeigt der Pfeil nach unten. Die drei Werte werden daher von oben nach unten größer. Im Beispiel lautet die Folge 1 < 6 < 9.

Schon ohne genaue Zahlen gelten feste Grenzen: Der erste Wert kann höchstens 7 sein, weil noch zwei größere Werte folgen müssen. Der mittlere Wert kann weder 1 noch 9 sein. Der letzte Wert ist mindestens 3, weil vor ihm zwei kleinere Werte stehen müssen.
4. Mit einem Pfeil zwischen zwei Kandidaten entscheiden
In Spalte 4 sind die ersten beiden Pfeilwerte 1 und 6. Für (3,4) erlauben Zeile, Spalte und Block noch 2 oder 9. Der Pfeil verlangt jedoch 1 < 6 < ?.

Die 2 ist kleiner als 6 und passt deshalb nicht an die letzte Stelle. Die 9 erfüllt sowohl die Sudoku-Regeln als auch den Pfeil. Damit steht in (3,4) sicher die 9.
5. Einen Wert zwischen zwei bekannten Zahlen einsetzen
Der Pfeil rechts neben Zeile 2 verlangt 7 < ? < 9. Für (2,8) sind nach den normalen Sudoku-Regeln noch 2, 6 und 8 möglich.

2 und 6 sind nicht größer als 7. Nur die 8 liegt zwischen 7 und 9. Deshalb wird in (2,8) die 8 eingetragen.
6. Kandidaten streichen, auch wenn das Feld offen bleibt
In Spalte 6 zeigt die Pfeilspitze nach oben. Vom oberen Rand nach innen liest man deshalb 8 > 5 > ?. Für (3,6) sind zunächst 2, 4, 6 und 9 möglich.

Der dritte Wert muss kleiner als 5 sein. 6 und 9 werden gestrichen; 2 und 4 bleiben möglich. Das Feld ist noch nicht gelöst, aber der Pfeil hat zwei Kandidaten sicher entfernt.
7. Einen fehlenden Pfeil als Ausschluss nutzen
Über Spalte 1 fehlt ein Pfeil. Die drei oberen Werte dürfen deshalb weder streng steigen noch streng fallen. Für (1,1) bleiben nach den Sudoku-Regeln 2 und 5; darunter stehen 3 und 7.

Mit der 2 entstünde 2 < 3 < 7. Dafür müsste ein Pfeil vorhanden sein, also scheidet die 2 aus. Mit 5 entsteht 5, 3, 7; diese Folge ist weder steigend noch fallend. In (1,1) steht die 5.
8. Auch mit einem fehlenden Pfeil Kandidaten reduzieren
Über Spalte 3 steht ebenfalls kein Pfeil. In (1,3) sind 2, 6 und 9 möglich; darunter stehen 4 und 8.

Die 2 würde die streng steigende Folge 2 < 4 < 8 bilden und ist deshalb ausgeschlossen. 6, 4, 8 und 9, 4, 8 sind weder streng steigend noch streng fallend. Beide bleiben erlaubt, bis ein weiterer Sudoku- oder Rossini-Hinweis zwischen ihnen entscheidet.
Typischer Lösungsablauf
- Suche zuerst nach Pfeilen, bei denen bereits zwei der drei Zahlen bekannt sind.
- Lies die drei Felder immer von der Pfeilseite aus und beachte die Richtung der Pfeilspitze.
- Bestimme für offene Felder zunächst die normalen Sudoku-Kandidaten.
- Streiche dann alle Kandidaten, die nicht in die geforderte Reihenfolge passen.
- Prüfe auch Seiten ohne Pfeil und verhindere dort streng steigende oder fallende Dreierfolgen.
- Trage eine Zahl erst ein, wenn nach beiden Regelarten nur noch eine Möglichkeit bleibt.
- Prüfe nach jedem Eintrag die betroffene Zeile, Spalte, den Block und alle Randhinweise erneut.
Häufige Fehler
- Direkt aufeinanderfolgende Zahlen verlangen: Ein Pfeil ordnet die Werte nur nach ihrer Größe; Lücken sind erlaubt.
- Den ganzen Linienzug ordnen: Der Pfeil betrifft nur die drei Randfelder.
- Von der falschen Seite lesen: Begonnen wird an der Seite, an der der Pfeil steht.
- Die Pfeilspitze übersehen: Sie zeigt zur größten Zahl der Dreierfolge.
- Fehlende Pfeile ignorieren: Sie schließen streng steigende und streng fallende Dreierfolgen aus.
- Nur die Pfeilregel prüfen: Jeder Kandidat muss weiterhin zu Zeile, Spalte und 3×3-Block passen.
- Zu früh raten: Wenn mehrere Zahlen möglich sind, ist das Feld noch nicht gelöst.
- Nach einem Eintrag nicht neu prüfen: Eine neue Zahl kann sofort weitere Felder lösen.
Tipps für Anfänger
- Markiere gedanklich immer genau die drei Felder direkt neben einem Randhinweis.
- Schreibe die drei Werte in Pfeilrichtung als Größenkette auf, zum Beispiel 2 < 5 < 8.
- Beginne mit Pfeilen, bei denen zwei Zahlen schon feststehen.
- Nutze einfache Grenzen: Am kleinen Ende sind 8 und 9 unmöglich, am großen Ende 1 und 2.
- Auch das Streichen nur eines Kandidaten kann den nächsten Sudoku-Schritt ermöglichen.
- Kontrolliere Seiten ohne Pfeil genauso aufmerksam wie eingezeichnete Pfeile.
Löse Rossini Sudoku in kleinen, sicheren Schritten. Prüfe nach jedem Eintrag die betroffene Zeile, Spalte, den Block und die Zusatzhinweise erneut. So kommst du meist ohne Raten ans Ziel.